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Wie Umsatzsteuer-Vorauszahlungen bei EÜR richtig erfasst werden | Teil 1

Die Umsatzsteuer-Voranmeldung Dezember wird in der Regel im Januar des Folgejahres abgegeben und die Umsatzsteuer-Vorauszahlung bzw. -Erstattung dafür im Januar gezahlt bzw. erstattet. Worauf Einnahmen-Überschuss-Rechner hier achten müssen, zeigt ein aktuelles BFH-Urteil.

Solche Umsatzsteuervorauszahlungen, die innerhalb von 10 Tagen nach Ablauf des Kalenderjahres gezahlt werden, sind auch dann im Vorjahr steuerlich abziehbar, wenn der 10. Januar des Folgejahres auf einen Sonnabend oder Sonntag fällt. Dies hat der BFH (Urteil v. 27.6.2018, X R 44/16) so entschieden und sich gegen die bisherige Verwaltungsauffassung gestellt.

 

Praxis-Hinweis: Wie richtig vorgegangen wird, wenn der 10. Januar auf einen Samstag oder Sonntag fällt

Regelmäßig sind Betriebsausgaben und Werbungskosten in dem Kalenderjahr abzusetzen, in dem sie geleistet worden sind. Dies gilt zumindest dann, wenn der Gewinn durch eine Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben erfolgt, da im Fall einer Gewinnermittlung durch Bilanzierung andere Grundsätze gelten.

Ausnahmsweise gelten jedoch regelmäßig wiederkehrende Ausgaben, die beim Steuerpflichtigen kurze Zeit, d.h. innerhalb von 10 Tagen, nach Beendigung des Kalenderjahres angefallen sind, gemäß § 11 Abs. 2 Satz 2 EStG als in dem Kalenderjahr abgeflossen, zu dem sie wirtschaftlich gehören. Sie können damit bereits in diesem Jahr abgezogen werden. Auch die vom Unternehmer an das Finanzamt gezahlte Umsatzsteuer ist eine Betriebsausgabe, die dieser Regelung unterliegt. Diese Regelung gilt dabei auch dann, wenn der 10. Januar auf ein Wochenende fällt. Mit seiner Entscheidung wendet sich der BFH gegen die Auffassung der Finanzverwaltung. Das Urteil ist immer dann von Bedeutung, wenn der 10. Januar auf einen Sonnabend oder Sonntag fällt. Das nächste Mal wird dies im Januar 2021 der Fall sein.

Forsetzung folgt
 
Diese fachlichen Informationen können den zugrundeliegenden Sachverhalt oftmals nur verkürzt wiedergeben und ersetzen daher nicht eine individuelle Beratung durch Ihren Steuerberater.

 

Quelle: https://www.haufe.de/finance/buchfuehrung_kontierung/Wie-Umsatzsteuer-Vorauszahlungen-bei-EUeR-richtig-erfasst-werden_186_477006.html

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