HABEN SIE FRAGEN? SCHREIBEN SIE UNS
Mo - Do.: 7:30 - 16:30
Fr.: 7:30 - 13:30
Sa. & So. geschlossen
Mo - Do.:
7:30 - 16:30

Fr.:          7:30 - 13:30
Sa. & So. geschlossen

UNSER BLOG

Arbeitgeberleistungen zum Ausgleich von Rentenabschlägen | Teil 2

Ausgleich der Rentenabschläge durch zusätzliche Zahlungen möglich

Rentenminderungen, die durch die vorzeitige Inanspruchnahme einer Altersrente entstehen, können durch die Zahlung von Beiträgen ausgeglichen werden. Dafür ist zunächst die beabsichtigte vorzeitige Renteninanspruchnahme gegenüber dem Rentenversicherungsträger zu erklären. Dieser ermittelt dann die Höhe der erforderlichen zusätzlichen Zahlungen. Ab Vollendung des 50. Lebensjahres besteht dann die Möglichkeit, die Beiträge zu zahlen; dabei sind bis zu zwei Teilbeträge im Kalenderjahr möglich.

Sofern entgegen der ursprünglichen Absicht keine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen in Anspruch genommen wird, werden die Beiträge nicht erstattet; sie erhöhen dann die abschlagsfreie Rente.

 

Arbeitgeber kann sich mit steuer- und beitragsfreien Zahlungen beteiligen

Werden die Ausgleichsbeiträge vom Arbeitgeber übernommen, ist die Hälfte der Beiträge steuer- und beitragsfrei. Übernimmt der Arbeitgeber auch die andere Hälfte der Ausgleichsbeträge, wird diese von der Finanzverwaltung als Teil der Entschädigung, die im Zusammenhang mit der Auflösung eines Dienstverhältnisses geleistet wird, behandelt. In der Sozialversicherung werden diese Zahlungen nicht als Arbeitsentgelt bewertet, da diese den Entschädigungen für den Wegfall künftiger Verdienstmöglichkeiten aufgrund des Verlustes des Arbeitsplatzes gleichzusetzen sind.

 

Steuer- und Beitragsfreiheit auch bei entsprechenden tarifvertraglichen Leistungen

Einige Tarifverträge räumen den Beschäftigten einen monatlichen Anspruch auf Arbeitgeberleistungen zur Finanzierung von Ausgleichsbeiträgen ab dem vollendeten 50. Lebensjahr ein. Der Anspruch auf die vom Arbeitgeber gezahlten Ausgleichsbeträge setzt dabei keine Vereinbarung über eine vorzeitige Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses voraus.

Auch die Zahlungen gelten im Steuerrecht als Entschädigung, die im Zusammenhang mit der vorzeitigen Auflösung eines Dienstverhältnisses stehen. Eine schriftliche Vereinbarung über die vorzeitige Beendigung des Dienstverhältnisses wird nicht gefordert.

Die Sozialversicherungsträger folgen diesbezüglich der steuerrechtlichen Auffassung und stellen entsprechende Arbeitgeberleistungen im vollen Umfang beitragsfrei.

 

Diese fachlichen Informationen können den zugrundeliegenden Sachverhalt oftmals nur verkürzt wiedergeben und ersetzen daher nicht eine individuelle Beratung durch Ihren Steuerberater.

 

Quelle: https://www.haufe.de/personal/entgelt/arbeitgeberleistungen-zum-ausgleich-von-rentenabschlaegen_78_481880.html

logo_neu_dark.png
Qualität, Vertrauen, Erfolg – Zusammen
Hauptstraße 14
23879 Mölln

Telefon: 0 45 42 / 84 55 - 0
Fax: 0 45 42 / 84 55 - 25

Search