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Wie Sie Ihr Homeoffice an den Chef vermieten | Teil 1

Werden Räume als Homeoffice genutzt und an den Arbeitgeber vermietet, zählen sie zu den Gewerbeimmobilien. Wer den Werbungskostenabzug nutzen will, muss daher strengere Vorgaben beachten.

Unterscheidung zwischen Wohn- und Gewerbeimmobilien

Wichtig zu wissen ist: Für den Bundesfinanzhof (BFH) zählen alle Immobilien, die nicht zum Wohnen genutzt werden, zu den Gewerbeimmobilien. Das betrifft ein Büro außerhalb des privaten Bereichs genauso wie ein Homeoffice im eigenen Haus oder in der Wohnung. Werden sie an den Arbeitgeber vermietet und dienen ausschließlich als Arbeitsplatz, handelt es sich dabei um Gewerberäume.

Entscheidend für die Einordnung ist dabei, was Mitarbeiter und Unternehmen im Mietvertrag vereinbaren. Auch eine enge Bindung des Vertrags an das Arbeitsverhältnis spricht für die gewerbliche Nutzung. Gemeint ist damit zum Beispiel, dass das Mietverhältnis endet, wenn der Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet oder wenn der Arbeitgeber seine Zusage für ein Homeoffice zurückzieht.

 

Folgen der Zuordnung als Gewerbeimmobilien

Werden die Räume als Gewerbeimmobilie eingestuft, hat dies steuerliche Folgen. Geht man bei Wohngebäuden nämlich automatisch davon aus, dass ein Vermieter Einkünfte durch sie erzielen will, ist das bei Gewerberäumen anders. Hier kommt es immer auf die Prüfung des Einzelfalls und des konkreten Objekts an ‒ und das gilt auch dann, wenn grundsätzlich eine langfristige Vermietung vorgesehen ist. Nur wenn diese Einschätzung ergibt, dass die Einkünfte aus der Vermietung die Ausgaben über den gesamten Zeitraum voraussichtlich übersteigen, kann der Mitarbeiter Werbungskosten wie Aufwendungen für die Renovierung seines Homeoffice geltend machen.

 

Forsetzung folgt

 

Diese fachlichen Informationen können den zugrundeliegenden Sachverhalt oftmals nur verkürzt wiedergeben und ersetzen daher nicht eine individuelle Beratung durch Ihren Steuerberater.

Quelle: https://www.haufe.de/finance/steuern_finanzen/So-vermieten-Sie-Ihr-Homeoffice-an-den-Chef_190_472962.html

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