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Rechnungsberichtigung bei falsch ausgewiesener Umsatzsteuer Teil 1

Wer in einer Rechnung Umsatzsteuer ausweist, schuldet diese dem Finanzamt, auch wenn sie unrichtig oder unberechtigt ausgewiesen wurde. Abhilfe schafft die Rechnungsberichtigung.

 

Rechnungsberichtigung als Abhilfe bei unrichtig oder unberechtigt ausgewiesener Umsatzsteuer

Wer in einer Rechnung Umsatzsteuer ausweist, schuldet diese stets dem Finanzamt gegenüber. Dies gilt sowohl, wenn die Umsatzsteuer unrichtig, als auch, wenn die Steuer unberechtigt ausgewiesen wird. Doch was passiert, wenn die Umsatzsteuer falsch berechnet wurde?

Unternehmer sind grundsätzlich verpflichtet innerhalb von 6 Monaten nach Ausführung einer Leistung eine Rechnung auszustellen. Der Umsatzsteuerausweis gehört dabei zu den Pflichtangaben.

 

Zu hoher Steuerausweis

Weist ein Unternehmer in der Rechnung einen höheren Steuerbetrag gesondert aus, als er für die Lieferung oder sonstige Leistung nach dem UStG schuldet, z. B. 19 % statt 7 %, schuldet er auch den Mehrbetrag.

 

Folgen für den Rechnungsempfänger

Abziehbar ist nur die gesetzlich geschuldete Steuer, also in diesen Fall nur 7% statt 19%.

 

Zu niedriger Steuerausweis

Bei zu niedrigem Steuerausweis, z. B. 7 % statt 19 %, schuldet der Unternehmer der gesetzlich vorgeschriebenen Umsatzsteuer und zwar die 19%.

 

Folgen für den Rechnungsempfänger

Abziehbar ist nur der in der Rechnung ausgewiesene Steuerbetrag, 7%.

 

 

Rechnungsberichtigung

Im Fall des unrichtigen Steuerausweises kann der Steuerbetrag gegenüber dem Leistungsempfänger jederzeit berichtigt werden. Bei Berichtigung des Steuerbetrags kann der Unternehmer auch den geschuldeten Steuermehr- bzw. -Minderbetrag dem Finanzamt gegenüber berichtigen.

Die unzutreffenden Angaben müssen dabei durch ein Dokument übermittelt werden, das spezifisch und eindeutig auf die Rechnung bezogen ist. Für dieses Dokument gelten die gleichen Anforderungen an Form und Inhalt wie für die Rechnungen. Die Originalrechnung muss grundsätzlich nicht zurückgegeben werden.

 

Fortsetzung folgt…

 

Diese fachlichen Informationen können den zugrundeliegenden Sachverhalt oftmals nur verkürzt wiedergeben und ersetzen daher nicht eine individuelle Beratung durch Ihren Steuerberater.

 

Quelle: https://www.haufe.de/finance/steuern-finanzen/rechnungsberichtigung-umsatzsteuer-falsch-ausgewiesen-was-tun_190_129472.html

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