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Thema Umsatzsteuer - was muss in einer Rechnung aufgeführt sein und was sind überhöhte Anforderungen?

Rechnungen schreiben ist natürlich notwendig als Dienstleister oder Unternehmer, aber was gehört denn nun genau in eine Rechnung und was ist eine überhöhte bzw. unnötige Anforderung an eine Rechnung, um zum Vorsteuerabzug berechtigt zu sein?

Grundsätzlich ist die Angabe der zugeteilten Steuernummer oder der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Rechnungsstellers, sowie die Art der Leistung und deren Menge als auch der Zeitpunkt der Lieferung bzw. der Leistung in einer Rechnung aufzuführen. Hintergrund dafür ist, dass so der Finanzverwaltung ermöglicht werden soll, die Umsatzsteuerentrichtung und ggf. auch das Bestehen des Vorsteuerabzugsrechts kontrollieren zu können. Um diese Kontrolle nicht unnötig kompliziert und undurchsichtig zu gestalten, dürfen keine überhöhten oder unzumutbaren Anforderungen an die Rechnung gestellt werden.

In der Praxis bedeutet dies z. B. das sich die erforderliche Nennung des Kalendermonats, in dem die erbrachte Leistung erfolgt ist, aus dem Ausstellungsdatum der jeweiligen Rechnung ergibt, sofern im Einzelfall davon ausgegangen werden kann, das der Monat der Rechunngsstellung auch der Zeitraum der erfolgten Leistung entspricht. Dabei berücksichtigt das Finanzamt auch ergänzende Informationen des Steuerpflichtigen und beruft sich nicht nur auf die Prüfung der Rechnung selbst.


Quelle: Urteil des Bundesfinanzhofs, zusammengefasst im Datev Blitzlicht Newsletter September 2018
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