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Die 1%-Regelung - wann kann sie nicht angewendet werden?

Wann ist ein Fahrzeug auch für eine private Nutzung geeignet, was die Voraussetzung ist, um die 1%-Regelung anzuwenden?

Dieser Sache nahm sich vor Kurzem der Bundesfinanzhof an.
Nachdem ein Handwerker seinen ihm überlassenen 2-sitzigen Transporter mit der 1%-Regelung steuerlich geltend machen wollte und dessen Finanzamt dies auch bestätigte, entschied das Finanzgericht anders. Es schlussfolgerte, dass der Transporter aufgrund seiner Beschaffenheit und seines Ausbaus ausschließlich für die Beförderung von Gütern und Material ausgelegt sei, was der privaten Nutzung, auch durch fehlende Sitzplätze, widerspricht.
 
Dies hat der Bundesfinanzhof bestätigt und wies darauf hin, dass ein Fahrzeug, welches nicht privat genutzt werden kann, auch nicht durch den Nachweis mit einem Fahrtenbuch versteuert werden kann. Dabei stützte sich der Bundesfinanzhof auf die Überlegung, dass ein 2-sitziger Sportwagen zum Beispiel durchaus zur privaten Nutzung ausgelegt ist, ein 2-sitziger Transporter von der logischen Denkweise eher nicht.
 
Nicht beinhaltet in diesem Urteil waren die Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte des Handwerkers, diese können auch mit einem Transporter, welcher nur über 2 Sitze verfügt, durchgeführt werden. So konnte für die Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit dem Transporter des oben erwähnten Betriebes ein geldwerter Vorteil in Höhe von monatlich 0,03% des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer angesetzt werden.
 
Quelle: Haufe.de
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